Endlich wieder Heimspielzeit für Memminger Landesligahandballer

Am Sonntag, den 28.10.12 ist es endlich wieder soweit. Dann dürfen die Memminger Handballer sich wieder im eigenen Wohnzimmer in der BBZ-Halle präsentieren. Gegner im zweiten Heimspiel der Saison ist um 16:30 Uhr der Eichenauer SV.

Nach über einem Monat hat am Sonntag die lange Serie von Auswärtsfahrten ein Ende und es ist wieder Landesliga Handballzeit in Memmingen. Die neuformierte Mannschaft der Greiter/Kinkel Schützlinge freut sich auf das langersehnte zweite Heimspiel. Nach vier sehr intensiven Auswärtspartien, bei den sogenannten Spitzenteams der Liga, mit teilweise unglücklichen und unverdienten Niederlagen – einziger Ausrutscher war das Spiel bei der HSG Kirhheim/Anzing, dort gab es eine Niederlage aufgrund kollektiven Ausfalls der Mannschaft – hat man jetzt endlich wieder die Möglichkeit vor heimischen Publikum zu spielen. Dass dies bekanntlich den kleinen aber feinen Unterschied machen kann, haben die Maustädter in den letzten Wochen schmerzlich erfahren müssen. Darum ist der Fokus ganz konkret auf dieses Heimspiel gerichtet, denn da sollen endlich die nächsten Punkte für das Habenkonto eingefahren werden.

Der Gegner am kommenden Sonntag ist kein geringerer als der Eichenauer SV. „Uns ist es ist aber gänzlich egal, gegen wen wir am Sonntag spielen. Zu Hause müssen wir jetzt endlich damit anfangen, die wichtigen Pluspunkte für den Klassenerhalt zu sammeln“, so Trainer Sylvester Greiter im Anschluss an die Pressekonferenz nach dem Spiel in Immenstadt mit der Vorausschau auf die nächsten Aufgaben.

Die Eichenauer sind sehr ordentlich in die Saison gestartet und konnten mit einem deutlichen Sieg zu Hause gegen den Ligaprimus TSV Ismaning aufwarten. Lediglich gegen den TSV Friedberg gab es eine unnötige Niederlage, nach dem man dort, ebenso wie die Maustädter, bereits deutlich in Führung lag und das Spiel noch zu Gunsten der heimischen Regionalligareserve abgab. Allein über die Beobachtungen der Spielverläufe der Eichenauer, im Vergleich mit denselben Gegner wie sie die Maustädter gespielt haben sowie dem ähnlich jungen Spielerkader der Kofler Schützlinge, treffen sich am Sonntag zwei Teams eindeutig auf Augenhöhe. Ebenfalls haben die Eichenauer seit Beginn der Saison mit verschiedenen Verletzungsproblemen zu kämpfen, auch da kann man Parallelen zu den Memminger Vorzeigehandballer ziehen. Darum wird am Sonntag, wenn zwei so gleichstarke Teams aufeinander treffen, auch die Tagesform sowie der gezeigte Einsatz und Wille entscheidend sein und dementsprechend über Sieg oder Niederlage regieren.

Im Memminger Lager hofft man natürlich, nach der langen Heimspielpause, wieder auf ein volles Haus wie am ersten Spieltag und auf eine ebenso grandiose lautstarke Unterstützung von den Fans wie beim knappen Sieg über die HSG Würm-Mitte. Kapitän Max Schmidt wird weiterhin verletzungsbedingt ausfallen, ebenso steht nach wie vor ein dickes Fragezeichen vor dem Einsatz von Jungspielmacher Jojo Gersberg, der sich mit einer langwierigen Bänderverletzung am Sprunggelenk herumplagt. Ansonsten sind alle Mann an Bord und die Trainer Greiter/Kinkel konnten so mit hrem Team unter der Woche an den wenigen Mängeln aus dem Spiel gegen Immenstadt arbeiten und sich gleichzeitig sehr gut spezifisch auf den Gegner aus Eichenau vorbereiten.

„Wir sind hoch motiviert und sehr gut eingestellt für die nächsten spannenden Wochen und haben uns intensiv auf das kommende Spiel gegen Eichenau vorbereitet. Vor allem sind wir heiß uns endlich für die harte Trainingsarbeit und den konzentrierten Einsatz und die Leidenschaft in den Spielen der vergangenen Wochen mit 2 Punkten zu belohnen“, so die Kampfansage vom, in den letzten Wochen überragend haltenden, Torhüter der Memminger Vorzeigehandballer Thoran Mayer.

Nach dem Spiel werden ca. 10 Minuten nach dem Schlusspfiff wieder die Trainer der beiden Mannschaft bei den obligatorischen „Stimmen zum Spiel“ im Anbau zu hören sein.

Für den TV Memmingen am Ball:

Dominik Peller, Thoran Mayer (beide im Tor), Tadeusz Polyfka, Fabian Kirchner, Philipp Burtscher, Felix Müller, Aleksandar Radukic, Miklos Szücs, David Szücs, Johannes Binder, Max Wiblishauser, Timo Walter, Johannes Gersberg (?)