Herren 2 gewinnen knapp gegen direkten Verfolger

Herren 2 gewinnen knapp gegen direkten Verfolger

Am vergangenen Wochenende musste das Team zum TV Waltenhofen reisen, die nur knapp hinter den Memmingern auf dem dritten Tabellenplatz standen. Da dieser bis jetzt auch nur 2 Minuspunkte zu verbuchen hatte, trat der TVM mit einer gehörigen Portion Respekt an.

Man begann dieses Mal mit einer kurzen Deckung auf den Spielmacher der Waltenhofener, um diesen nicht in den Spielaufbau eingreifen zu lassen. Dieser konnte aber im Verlauf des Spiels immer wieder der Deckung entwischen und immer noch die meisten Feldtore seiner Mannschaft erzielen. Insgesamt entwickelte sich das Spiel trotz dieser taktischen Maßnahme von Anfang an ausgeglichen. Bis zu einem Spielstand von 6:7 für die Memminger konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Dann aber zog man das Tempo an und wurde mit einem Vorsprung mit 5 Toren zur Halbzeit belohnt. Auch eine doppelte Unterzahl kurz vor Ende der Halbzeit überstand man relativ unbeschadet. Allgemein war die 1. Halbzeit aber spielerisch nicht gut. Man verrannte sich wieder zu oft ins Eins gegen Eins, lies den Ball nicht laufen und nutze große Lücken vor allem auf der rechten Seite zu selten. Man trennte sich dann 16:11 für den TVM, auch weil Klaus Schmidt mit dem Schlusspfiff erneut einen Siebenmeter entschärfen konnte. In der laufenden Saison erweist er sich nach Einwechselungen als Siebenmeterschreck für die Gegner.

Die Halbzeitansage viel dann recht intensiv aus. Auch sollte man sich nicht zu sicher sein und sich auf seinem Vorsprung ausruhen. Umgesetzt wurde aber zu Beginn der 2.Halbzeit recht wenig. Es häuften sich die Fehler – vor allem in Form von vielen Passfehlern – weiter und auch die Abwehr stand teilweise recht unsicher. Somit konnte die Waltenhofener bis zum Stand von 20:21 aufschließen und es sah recht schlecht für die Memminger aus. Eine Auszeit half dem Team dann aber sich nochmals zu sammeln. Schnell konnte man wieder mit 26:21 in Führung gehen. Gegen Ende sollte es dann aber nochmals eng werden. Man erhielt in der Schlussphase gleich 3 Zeitstrafen und spielte daher die letzten 8 Minuten fasst durchgehend in Unterzahl. Außerdem war man zu unruhig und verlor wieder einige Bälle. Am Ende konnte man einen kleinen Vorsprung retten und gewann nach nicht überzeugender Leistung 28:27.

Es spielten: (Tore/Siebenmetertore)

Stefan Lorentz, Klaus Schmidt, Christian Krenz (alle Tor), Andreas Schauppel, Björn Walter (5), Christian Standhartinger (6/1), Felix Binder (6/1), Florian Schmidt, Frank Standhartinger, Jakob Sprick (3), Philip Ramsauer (3), Pirmin Mayer (2), Stefan Schreiber (1), Stefan Schauppel

(björn)